Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Pflanzenernährung/Leibniz Universität Hannover
Logo Leibniz Universität Hannover
Logo: Institut für Pflanzenernährung/Leibniz Universität Hannover
  • Zielgruppen
  • Suche
 

Äkta pure

Die Äkta pur ist ein Flüssigkeitschromatograf zur schnellen Aufreinigung und -konzentrierung von Proteinen aus großen Probenvolumen. Als Detektoren stehen ein Leitfähigkeitsdetektor und ein UV-VIS-Detektor zur Verfügung. Mit dem Fraktionssammler können die Proteinpeaks gesammelt und weiteren Untersuchungsmethoden zugänglich zu machen werden.

Autoanalyser

Der Autoanalyser wird für die Bestimmung von Ammonium, Nitrat und Sulfat genutzt. Die Messung erfolgt über kolorimetrische Verfahren für Ammoinum, Nitrat und Sulfat.

Ammonium mit einer modifizierten Berthelot Reaktion gemessen. Mit Monochloramin und Salicylat reagiert Ammonium zu 5-aminosalicylate. Durch Oxidation und oxidative Kopplung entsteht ein  grüner Farbkomplex der bei 660 nm gemessen wird.

Nitrat wird mittels Hydrazin zu Nitrit reduziert. Das Nitrit reagiert mit Sulfanilsäure und N-(1-naphthyl)ethylendiamindichlorid zu einem Farbstoff und wird bei 540 nm gemessen.

Sulfat reagiert mit überschüssigem Aminoperimidin zu einem schwerlöslichen Komplex. Über eine Membran gelangt überschüssiges  Aminoperimidin in eine Pufferlösung und wird mit Natriumnitrat  und Salpetersäure nitrifiziert. Es entsteht ein gelber Farbstoff der bei 420 nm gemessen wird. Für die Bestimmung wird hier die Farbstoffabnahme gemessen. 

CNS-Analyser

Der CNS-Analyser wird Bestimmung von Gesamt-Kohlenstoff, Gesamt-Stickstoff und Gesamt-Schwefel in getrockneten Pflanzenproben oder Bodenproben verwendet.

In einem Verbrennungsrohr wird eine gewogene Probe in einem Heliumstrom unter Sauerstoffzugabe verbrannt. Die Rauchgase (NOx, CO2, SOx) werden über ein Reduktionsrohr in definierte Verbindungen reduziert (N2, CO2, SO2). Wasser und Halogenide werden an chemisch gebunden. CO2 und SO2 werden in entsprechenden Säulen adsorbiert. Zuerst gelang N2 über den WLD (Wärmeleitfähigkeitsdetektor), anschließend wird die CO2 Säule desorbiert. Zuletzt wird das SO2 von der Säule gelöst und gemessen.

Fluoreszenzstereomikroskop für die Foschung

Das Nikon SMZ25 ist ein Fluoreszenz-Stereomikroskop mit einer exzellenten Auflösung bei einem Zoomfaktor von 0,63x (35 mm Petrischale im Bild) bis 15,75x (25:1). Das Zoom ist in der Optik realisiert (fly-eye Linsen). Das Mikroskop hat ein sehr gutes Signal zu Rausch Verhältnis. Über die automatische Steuerung der Z-Achse lassen sich exakte Tiefenstapel erzeugen, die über die Software zusammengeführt werden können und dadurch sehr klare Bilder mit einer hohen Tiefenschärfe entstehen.

HPLC

Die High Performance Liquid Chromatographie nutzt man zur Qualifizierung und Quantifizierung von Inhaltsstoffen. Ein Fraktionssammler gibt die Möglichkeit gefundene Peaks (Substanz) zu sammeln und weiteren Untersuchungsmethoden zugänglich zu machen. Die HPLC ist mit einem DAD (Diode Array Detector) und einem Fluoreszensdetektor ausgestattet.

Es ist ein chromatographisches Trennverfahren, bei dem die zu untersuchende Substanz mittels eines Laufmittels (Eluent) durch eine Trennsäule (stationäre Phase) gepumpt wird. Das Trennvermögen einer HPLC ist etwa 100-mal größer als in der Säulenchromatographie.

HPLC-QQQ-MS

Die High Performance Liquid Chromatoraphie mit einem gekoppeltem triple-quad Massenspektrometer ermöglicht die Identifizierung und Quantifizierung von Metaboliten anhand ihrer Masse und der Massen Ihrer Spaltprodukte, die in einer Kollisionszelle erzeugt werden.

LA-ICP-MS

Mit der ICP-MS (Inductively Coupled Plasma Mass Spectrometer) können die meisten Elemente  und Isotope des Periodensystems gemessen werden. Die Nachweisgrenzen liegen im Bereich von Nanogramm pro Liter. Die Methode zeichnet sich bei der quantitativen Bestimmung durch einen extrem hohen linearen Bereich über bis zu neun Größenordnungen (von Gramm bis Pikogramm pro Liter) aus. Mit der ICP-MS ist auch auch eine hochpräzise Isotopenanalytik möglich.  

Eine Laserablations-ICP-MS wird zur mikrochemischen (in situ) Analyse von Spurenelementkonzentrationen in festen Materialien verwendet. In einer geschlossenen Kammer wird mit einem hochenergetischen Laserstrahl Material von der Probenoberfläche ablatiert. Mit einem Trägergas werden die entstehenden Mikropartikel als Aerosol direkt in das heiße Plasma der ICP-MS injiziert. Mit entsprechenden Standards können Elementkonzentrationen quantifiziert werden.

 Beispiele ICP-MS

Messung des Ernährungszustandes von Pflanzen.

Beispiele LA-ICP-MS

Mapping von Elementverteilungen in Weizen.

Mapping von Wurzelquerschnitten.

Querverteilung von Nährstoffen in Blättern.

Mapping von geschliffenen Holzbohrkernen.

 

 

Konfokales Laser-Rastermikroskop

Die Kombination eines konfokalen Rastermikroskopes mit einem Laser als Anregungsquelle ermöglicht die Punktweise Anregung der fluoreszierenden Mokleküle. Da nur das Licht aus der Fokussierebene detektiert wird lassen sich Bilder in sehr hoher Auflösung und Tiefenschärfe erstellen. Durch die Nutzung mehrerer Laser mit unterschiedlichen Wellenlängen können mehrere Farbstoffe parallel detektiert werden.